Keine Klimaanlage, keine Heizung und undichte Fenster wo der Staub eindringte. Man war ich froh, als wir dann endlich in La Paz angekommen sind.
Aber genau das ist der Grund wieso wir das machen. Es sind diese einmalige Erlebnisse die man nie mehr vergessen wird...
Solche unvergessliche aber auch anstrengende Tage durfte ich in den letzten 3 Tagen erleben. In San Pedro de Atacama buchte ich die klassische Uyuni-Tour. Diese Tour führt zuerst mal zum Grenzübergang nach Bolivien. Dieser befindet sich bereits auf über 4000m. Danach gehts mit dem Jeep vorbei an Lagunen und Bergen bis zum Salar de Uyuni. Uebernachtet wird in einfachen Hütten auf 4300m, bzw 3600m.
Da ich in meinem Leben noch nie auf 5000m war und sicher noch nie auf 4300m übernachtet habe, war ich sehr vorsichtig mit den Vorbereitungen und blieb 3 Tage in San Pedro (2500m), wobei ich an einem Tag einen Ausflug auf 4300m machte. Auch die richtige Anwendung von Cocablätter musste ich lernen (ist gar nicht so einfach!).
1.Tag
Dann gings los mit dem Bus zuerst zum chilenischen Zoll, wo wir den Ausreisestempel erhielten. Danach fuhren wir rund einen Stunde zum bolivianischen Zoll, wo wir den Einreisestempel erhielten. Hab ein bisschen bedauern gehabt mit den armen bolivianischen Zollbeamten, die da irgendwo in der Wüste ihr Zollhäuschen haben!
Unsere Gruppe bestand aus vier Frauen und mir (und natürlich dem Chauffeur: "Miguel").
Wir verstanden uns super und unterhielten uns auf spanisch, so dass ich wieder mal an meinem Spanisch arbeiten konnte. Joanna aus Santiago war da sehr streng mit Fehler korrigieren:-))
Nach dem Zoll gings zuerst zur grünen Lagune..
..danach zum Baden (30 Grad!)..
..dann zur roten Lagune..
..und schlussendlich zu unserer Unterkunft auf 4300m.
Die Höhe hab ich erstaunlich gut vertragen. Ein bisschen Kopfweh hatte ich zwar, aber noch lange nicht so stark wie bei den Chicas (Vielleicht deshalb, weil ich fast den ganzen Nachmittag Coca-Blätter hinter den Zähnen und hatte..).
Aber schnelle Bewegungen führten dann doch schnell zur Atemnot und als wir uns hinlegten, da fing das Herz richtig an zu rasen. Ist unglaublich wie der Körper dies alles verarbeiten kann!!!
Das ist übrigens mein Freund "Lama" (oder Llama:-)). Nach unbestätigten Angaben ganze 6 Tage alt (find ich aber ein bisschen gross für 6 Tage!!).
2.Tag
Wir waren alle froh als der Tag endlich da war. Niemand hatte gut geschlafen und wir waren alle sehr müde. Ich hatte das Gefühl, dass zuwenig Luft vorhanden ist und fühlte mich nicht wohl. Nach meiner ersten Portion Coca fühlte ich mich jedoch bereits besser.
Der 2.Tag war lang. Und nach zwei weiteren Lagunen hatten wir eigentlich keine Lust mehr auf mehr Lagunen. Es waren aber im gesamten vier!!
..gings dann endlich ins Hotel del Sal.
Da wir die erste Gruppe waren, konnten wir in Ruhe duschen (vom Duschen hab ich aber keine Fotos:-)).
Nach einem einfachen Nachtessen und ein paar Gläser Wein gings dann auch wieder früh ins Bett.
3.Tag
Da wir den Sonnenaufgang von der Salzwüste aus bestaunen wollten, haben wir uns bereits um 5:00 Uhr morgens auf die Socken gemacht. Wir waren ganz alleine in der Wüste und genossen die Ruhe und den Start in den neuen Tag während die anderen Gruppen alle noch am Schlafen waren!
Die Salar de Uyuni war einfach unglaublich faszinierend. Wir konnten kaum aufhören Fotos zu machen!
Hier will ich keinen Tag bleiben und buche einen Bus für den Abend nach La Paz.
Die Anderen fahren wieder zurück nach San Pedro de Atacama..
Neue Abenteuer sind schon in Planung. Hasta luego..
Mike

















I hätt mir chli meh Detail gwünscht vo dere Füfergruppe vo Dir u dene vier Froue!!!!!!:-)
AntwortenLöschenNada de estricta!!! Le seguiré los pasos a tu español cerca :), vas mejorando, vas por muy buen camino …
AntwortenLöschenSaludos,
Johanna