Nun bin ich wieder zurück in Buenos Aires. Bevor ich gleich wieder die Koffer packe und weiter in den Norden reise geb ich der Stadt nochmals eine Chance und bleibe 3 Tage hier.
Ich geniesse das Hostel-Leben. Es ist zwar nicht der Luxus den wir in der Schweiz haben, aber genau das macht es umso schöner: Die Einfachheit, die Lebensfreude und die Erfahrungen/ Geschichten meiner Mitbewohner sind faszinierend:
T. aus Deutschland. Ein nettes Mädel mit dem ich die erste Nacht das 4 Bett Zimmer teilen darf. Sie reist alleine für 6 Wochen durch Argentinien: Patagonien, Iguazu, Mendoza. Dies ist die klassische Tour der Backpacker, die nicht den Luxus haben mehrere Monate zu reisen.
Dann ist da R. aus Canada, bzw. Amerika oder irgendwo. Er besitzt 4 Pässe und reist seit Lebzeiten umher als freischaffender Kolumnist. Er wurde im Bus bestohlen und hat kein Geld mehr. Die Story ist ein bisschen wackelig aber ich geb ihm trotzdem 20 Pesos (4 SFr). Seither hab ich ihn nie mehr gesehen.
C. aus Australien. Ist seit 6 Monaten in Buenos Aires in diesem Hostel. Kam nach Buenos Aires um Unihockey zu spielen. Jedoch verdient er damit kein Geld und arbeitet ein bisschen fuer das Hostel.
R. aus Amerika. Ist auch schon seit einer Ewigkeit in diesem Hostel und geht am Donnerstag nach Sao Paulo. Spielt von Morgens bis Abends Schach.
F. aus Buenos Aires. Ist der Besitzer des Hostels und lungert auch den ganzen Tag hier herum. Spielt viel Schach mit R. aus Amerika.
H. aus Schweden. Ein unschuldiges Mädel, geschaetzte 20ig, dass ein Jahr in Buenos Aires ist um als Volontier zu arbeiten. Hat sich in R. aus Amerika verliebt. Da dieser jedoch naechstens nach Sao Paulo fliegt ist sie total durch den Wind.
D. aus Bogota. Ein lustiges Mädel das fuer 2 Wochen frei bekommen hat. Nun fliegt sie die Tour Bogota - Buenos Aires - Sao Paulo - Rio de Janeiro - Bogota. Sie hat mich gestern fast unter den Tisch getrunken, obschon sie heute um 7 Uhr den Flieger nach Sao Paulo nehmen musste.
Und da ist noch der alte nette Mann den ich immer beim Frühstück treffe. Er hat fast keine Zähne mehr und sein spanisch ist auch sehr schwer zu verstehen. Er ist jedoch sehr zufrieden und lächelt immer..
Ihr seht mir wird es hier nicht langweilig..
Morgen gehts dann mit dem 1.Klasse Bus nach Puerto Iguazu..
Hasta luego
PS: Schaut bei den Fotos rein. Wenn immer ich kann, dann lade ich die neuen Fotos hoch.
Hasta luego und viel Spass beim Weiterreisen.
AntwortenLöschenBuenos Aires hat ja doch noch schöne und bunte Eckchen...
Ds Schwöschterli